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Am 12. Dezember feiert man in den USA den Poinsettia Day, den Tag des Weihnachtssterns. Traditionell beschenken sich die Menschen in den Vereinigten Staaten an diesem Tag mit Weihnachtssternen.
Und das bereits seit 1852. Doch welche Geschichte steckt hinter diesem Feiertag, der auch in Europa immer mehr Anhänger findet?
Der Poinsettia Day geht zurück auf den Todestag des US-amerikanischen Botschafters in Mexiko Joel Roberts Poinsett. Er war es, der 1828 den Weihnachtsstern von Mexiko nach South Carolina in den USA brachte und ihn von dort aus an alle botanischen Gärten des Landes verschickte. Joel Roberts Poinsett starb am 12. Dezember 1851. Ihm zu Ehren wurde 1852 durch den US-Kongress der Poinsettia Day eingeführt.
Erst rund 100 Jahre später gelang in Deutschland erstmals die Züchtung von Weihnachtssternen, die als Zimmerpflanzen in geheizten Räumen gediehen. Ab diesem Zeitpunkt eroberte der Weihnachtsstern dann zunehmend auch den europäischen Kontinent. Heute werden allein in Deutschland jedes Jahr circa 32 Millionen Weihnachtssterne verkauft, europaweit sind es etwa 110 Millionen. Jeder vierte gekaufte Weihnachtsstern wird hierzulande verschenkt. Der Tag des Weihnachtssterns ist hierfür ein besonders schöner Anlass!