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Den klassischen roten Weihnachtsstern kennt jeder – aber „Euphorbia pulcherrima“ hat noch viel mehr zu bieten. Die Pflanze gibt es in verschiedenen Varianten, in unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen. Eine Übersicht.

klassisch rote Weihnachtssterne mit Tannenzapfen und Geschenk

Natürlich wissen wir alle, wie ein klassischer Weihnachtsstern aussieht – er ist relativ klein, dunkelgrün und hat üppige rote Blätter in der Mitte. Außerdem macht er sich hervorragend als Zimmerpflanze und ist recht pflegeleicht. Doch „unser“ grün-roter Weihnachtsstern ist tatsächlich nur einer von vielen: Außer ihm gibt es noch viele weitere Varianten von „Euphorbia pulcherrima“.

Farbliche Vielfalt

Da sind beispielsweise die „bunten“ Weihnachtssterne, die mit 25 bis 35 Zentimeter Wuchshöhe ähnlich groß sind wie die typischen grün-roten „Klassiker“ – diese haben aber eine andere Blätterfarbe: Denn es gibt die „Euphorbia pulcherrima“ nicht nur mit roten, sondern auch mit weißen, cremefarbenen, rosa, gelben, lachs- oder apricotfarbenen Blättern.

verschiedenfarbige Mini Weihnachtssterne in einer Schale

Auch unterschiedliche Muster sind erhältlich. So gibt es etwa zweifarbige, gesprenkelte beziehungsweise panaschierte Weihnachtsstern-Varianten – also solche, bei denen weiße Flecken vorhanden sind, was den Blättern ein ganz eigenes Aussehen gibt. All diese farbigen Sorten tragen interessante Namen wie zum Beispiel „Arctic“, „Christmas Carol“, „Christmas Dream Fantasy“ oder „Pink Evolution“.

Geschnittener rosa-weißer Weihnachtsstern als Christbaumschmuck

Hochstamm, Busch oder Mini-Version

Aber auch wer sich eine noch etwas ausgefallenere „Euphorbia pulcherrima“ wünscht, der findet etwas bei all den verschiedenen Varianten, die existieren: Weihnachtssterne gibt es nämlich auch als Hochstamm – also als eine Pflanze, die einen holzigen Stamm besitzt und nur ganz am oberen Ende des Stammes finden sich Blätter und Blüten wieder.
Rote Weihnachtssterne als Minis, Hochstämmchen, Standardpflanzen und Busch auf Holzmöbeln vor weißer Holztür

Außerdem gibt es den Weihnachtsstern auch noch als Ampelpflanze und als sogenannte Pyramide (unten breit gewachsen, oben immer spitzer zulaufend) oder als Busch bzw. Mehrtrieber (weit verzweigt und recht buschig, da mehrere Triebe wachsen). Dann wären da auch noch die sehr filigranen Mini-Varianten des Weihnachtssternes, die gerade einmal ein paar Zentimeter hoch werden – und es gibt Sorten, die bereits im Herbst blühen.

Weihnachtssterne in unterschiedlichen Farben, Größen und Wuchsformen mit Holzregal

Ursprungsvariante: vier Meter hoch und immergrün

Und schließlich wäre da noch die Ursprungsvariante des Weihnachtssternes: In ihrer tropischen Heimat Mittelamerika wächst „Euphorbia pulcherrima“ als immergrüner Strauch mit verholztem Stamm bis zu vier Meter in die Höhe. Sie siedelt sich gern in mittlerer Höhenlage bis zu 1000 Meter an. Insbesondere an steilen felsigen Hängen und kleineren Schluchten ist sie dort zu finden.

Auch in Afrika, Asien und auf Madeira oder den kanarischen Inseln ist die Wildform mittlerweile zu entdecken. Allerdings eignet sich diese Ursprungsvariante zugegebenermaßen nicht unbedingt für die heimische Adventsdekoration. Da sollte man dann vielleicht doch eher auf die reichliche Auswahl an modernen Weihnachtssternzüchtungen hierzulande zurückgreifen – zwischen lachsfarbener Blätter-Version, Hochstamm oder Mehrtrieber findet garantiert jeder die richtige Weihnachtsstern-Variante für sich!

Hand hält geschnittenen weißen Weihnachtsstern in ein mit Wasser gefülltes Glas

Ein letzter Tipp für alle, die mal etwas ganz anderes wollen: Weihnachtssterne machen sich auch in der Vase gut. Dafür einfach den angeschnittenen Stiel etwa fünf Sekunden in 60 Grad heißes Wasser halten. Hierdurch wird der Milchsaftfluss gestoppt. Dann die geschnittenen Weihnachtssterne direkt in eine Vase mit kaltem Wasser stellen – der Strauß hält bis zu 14 Tage!

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